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Gesundheitsratgeber
Was bringt Dehnen vor dem Sport?

Richtig vorbeugen
Dehnen vor dem Sport soll viele Vorteile haben. Unter anderem glaubt man, dass es die Muskeln stärkt und die Verletzungsgefahr senkt. Stimmt das?
Beweglichkeit nimmt zu
Die meisten Sportler*innen dehnen sich gründlich, bevor sie körperlich aktiv werden. Indem sie ihre Muskeln, Sehnen und Gelenke auf die Belastung vorbereiten, erhoffen sie sich ein größeres Bewegungsausmaß und mehr Leistung. Auch das Risiko für muskuläre Verletzungen soll durch das Dehnen sinken. Ob das zutrifft, hat eine Arbeitsgruppe der Universität Jena untersucht.
Nach Analyse der vorhandenen Studien ist das Dehnen vor allem für die Beweglichkeit vorteilhaft. Für einen größeren Bewegungsumfang empfehlen die Expert*innen mindestens zwei Durchgänge à 5 bis 30 Sekunden direkt vor dem Sport. Welche Technik man dafür wählt, ist unerheblich. Vor einem intensiven Krafttraining sollte das Dehnen aber keinesfalls länger als 60 Sekunden dauern, da sonst die Muskeln schwächeln.
Tägliches Dehnen hat zudem langfristig positive Effekte: Es bessert die Beweglichkeit insgesamt. Hierfür sind je Muskel möglichst zwei bis drei Sätze für 30 bis 120 Sekunden nötig.
Gefäße profitieren
Einen positiven Einfluss hat regelmäßiges statisches Dehnen auf die Gefäße. Es gibt Hinweise, dass dadurch ihre Steifheit verringert und die Anpassung des Herzschlags verbessert wird. Günstig sollen fünfmal pro Woche 15 Minuten pro Muskel sein. Allerdings räumen die Forschenden ein, dass die Datenlage dazu noch dünn ist.
Wenig Nutzen in puncto Verletzungsgefahr
Zur Vorbeugung von Verletzungen trägt Dehnen überraschenderweise wenig bei. Vor allem kurze Dehnübungen vor dem Sport bringen nichts. Ob regelmäßiges Dehnen die Verletzungsgefahr insgesamt senkt, ist zweifelhaft. Auch für die Regeneration scheint Dehnen überflüssig zu sein: Den Daten zufolge erholen sich Muskeln durch Stretching nach dem Sport nicht schneller.
Wer durch das Dehnen auf eine stärkere Muskulatur hofft, wird ebenfalls enttäuscht, schreiben die Wissenschaftler*innen. Eine Ausnahme gibt es dabei jedoch: Ist ein Krafttraining nicht möglich, können tägliche statische Dehnübungen über sechs Wochen hinweg eine leichte Steigerung der Kraft bewirken.
Quelle: Ärztezeitung
Ab in die Mucki-Bude!

Migräneattacken vorbeugen
Migräneattacken lässt sich nicht nur mit Medikamenten vorbeugen. Auch Sport kann die Anfälle ausbremsen. Amerikanische Forscher*innen empfehlen dafür ein konkretes Fitnessprogramm.
Über 1000 Migränepatient*innen im Test
Die Migräne ist eine chronische Erkrankung, bei der die Betroffenen immer wieder unter typischen Kopfschmerzen leiden. Diese werden oft von Übelkeit und anderen Beschwerden begleitet. Manche Menschen haben nur ein- bis zweimal im Jahr damit zu tun, andere werden mehrmals im Monat von den Attacken heimgesucht.
Mit Arzneimitteln kann man den Kopfschmerz-Anfällen vorbeugen. Es gibt allerdings auch nicht-medikamentöse Maßnahmen, die eine Migräne ausbremsen. Dazu gehört körperliches Training. Welcher Sport am besten gegen Migräne hilft, hat nun eine amerikanische Arbeitsgruppe bei der Analyse von 21 entsprechenden Untersuchungen mit mehr als 1000 Migränepatient*innen herausgefunden.
Krafttraining hilft am besten
Zunächst einmal: Jedes Training reduziert die Migräneattacken und ist damit besser als körperliche Schonung. Die größte Wirksamkeit zeigte das Krafttraining: Es senkte die Anzahl der Migränetage pro Monat um 3,5. Mit intensivem Ausdauertraining wurden die Migränetage um 3,1 reduziert, mit moderatem Ausdauertraining um 2,2.
Krafttraining stärkt die Nackenmuskulatur und wirkt womöglich so positiv auf Schmerzimpulse der oberen Halswirbelsäule, vermuten die Forschenden. Für den positiven Effekt des Ausdauersports machen sie u.a. eine gesteigerte Endorphinausschüttung verantwortlich.
Große Muskeln abwechselnd trainieren
Beim Krafttraining sollen dreimal wöchentlich zwei bis drei Trainingssets à 15 Wiederholungen durchgeführt und die Belastung wöchentlich gesteigert werden. Wichtig ist, dass man alle großen Muskeln einschließlich der Halsmuskulatur trainiert und die Muskelgruppen regelmäßig wechselt (z. B. Tag 1 Nacken, Schulter, Arme; Tag 3 Po, Ober- und Unterschenkel; Tag 5 Stamm- und Rückenmuskeln, Tag 7 wie Tag 1).
Ergänzend soll die Ausdauer trainiert werden. Nach WHO-Empfehlung 150 Minuten wöchentlich mit moderatem oder 75 Minuten mit intensivem aerobem Training. Wer sich an dieses Fitnessprogramm hält, hat gute Chancen, seltener unter Migräneattacken zu leiden, schreibt die Arbeitsgruppe.
Quelle: SpringerMedizin
Mit Omega-3 gegen Akne?

Ernährung bei schlechter Haut
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Wie gesund sie ist, hängt von äußeren und inneren Einflüssen ab – unter anderem der Ernährung. Eine kleine Studie hat nun untersucht, ob sich eine mediterrane Diät und Omega-3-Fettsäuren positiv auf Akne auswirken.
16 Wochen lang mediterrane Diät
Ungesundes Essen und schlechte Haut – das ist ein Zusammenhang, dem viele Menschen intuitiv zustimmen würden. Aber stimmt das auch? Und was genau sollte man essen, wenn man unter Akne leidet? Dieser Fragestellung haben sich Forschende der LMU München genähert. Sie vermuten, dass sich eine Mittelmeerdiät und Omega-3-Fettsäuren positiv auf Akne auswirken und die entzündlichen Veränderungen reduzieren. Eine kleine Studie mit 60 Teilnehmenden sollte diese Theorie untermauern. 16 Wochen lang sollten die Studienteilnehmer*innen deswegen ihren Speiseplan ändern.
Viel Hülsenfrüchte, wenig Fleisch
Die vorgegebene mediterrane Diät zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten aus. Der Fleisch-, Fisch- und Milchanteil ist gering. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer*innen Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren. Auch diese könnten durch ihre antientzündlichen Eigenschaften das Hautbild sichtbar verbessern, vermuteten die Forschenden. Im Verlauf der Studie wurde dann zu mehreren Zeitpunkten der Omega-3-Spiegel im Blut bestimmt und das Aussehen der Haut beurteilt.
Mehr Omega-3-Fettsäuren im Blut
Tatsächlich ließen sich beide Kriterien durch die Ernährungstherapie verbessern: Der vorher teils zu niedrige Anteil an Omega-3-Fettsäuren im Blut war nach der Studie höher und auch das Hautbild zeigte weniger Auffälligkeiten. Die Forschenden schlussfolgern daraus, dass die Ernährungsumstellung und Omega-3-Fettsäuren in der Therapie gegen Akne noch mehr Anwendung finden sollten. Die kleine Studie hat allerdings auch Defizite: So waren fast alle Teilnehmenden weiblich. Außerdem gab es keine Placebo-Gruppe – also Patient*innen, deren Krankheitsverlauf ohne die Therapie dokumentiert wurde.
Quelle:aerzteblatt.de
Notdienst oder Notaufnahme?

Oft hilft der Bereitschaftsdienst
Bei akuten Schmerzen ist oft unklar: Ist die Notaufnahme das Richtige, oder reicht ein Besuch in einer Praxis? Die Telefonvermittlung 116117 hilft bei der Entscheidung.
Notdienst nicht immer bekannt
Eine aktuelle Studie zeigt: Patient*innen in der Notaufnahme sind meist wegen akuter Schmerzen oder Angst um die eigene Gesundheit dort – und viele kennen den ärztlichen Bereitschaftsdienst nicht. Nicht immer ist klar, ob die eigenen Beschwerden sofort behandelt werden müssen. Ein Teil der Patient*innen versucht deshalb vor dem Gang in die Notaufnahme die behandelnde Arztpraxis zu erreichen – doch manche erreichen dort niemanden. Was dann? Und was tun, wenn die Praxen bereits geschlossen haben, zum Beispiel am Wochenende?
116117 hilft bei der Einschätzung
In unklaren Fällen hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst. Dieser ist für dringende Fälle gedacht, die keine Notfälle sind. Der Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr über die Telefonnummer 116117 erreichbar. Patient*innen können dort ihre Beschwerden einstufen lassen. Reicht ein Besuch in der normalen Sprechstunde aus, kommt der ärztliche Bereitschaftsdienst zu Ihnen nach Hause oder handelt es sich doch um einen Notfall? Der Telefondienst vermittelt Patient*innen bei Bedarf an die Praxis, die gerade Bereitschafsdienst hat. Für manche Fachgebiete gibt es einen eigenen Notdienst, beispielsweise in der Augenheilkunde.
Vermittlung an Fachleute
Neben der telefonischen Beratung gibt es auch die Webseite www.116117.de sowie eine entsprechende App. Dort können Patient*innen im Patienten-Navi Online die Beschwerden einstufen lassen. Auf der Webseite finden Patient*innen neben einer allgemeinen Suche nach Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen auch jederzeit die zuständige Bereitschaftspraxis. Als weiterer Service hilft 116117 bei der Vermittlung von Terminen in Fachpraxen.
Quellen: Springer Nature Link, www.116117.de





















